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Die Geschichte

Das Horn ist die älteste vom Menschen genutzte Form der Schallverstärkung. Seit der erste Mensch die Hände vor dem Mund zu einem Trichter formte um seine Stimme vernehmlicher zu machen, wird das Prinzip der Schallverstärkung durch akustische Transformation angewandt.

Bereits in der Antike verfügten die meisten Blasinstrumente über eine Vergrößerung der schallabstrahlenden Fläche durch einen Schallbecher.

Bei den ersten Lautsprechern, die mit geringsten Strömen arbeiten mussten, handelte es sich um Kopfhörerkapseln mit angeschlossenem Trichter. Als Horn funktionierten auch die Lautsprecher des frühen Tonkinos, welche dem Publikum die Schauer über den Rücken laufen ließen. Es musste mit geringer Röhrenverstärkerleistung ein großer Kinosaal beschallt werden.

Das heißt im Umkehrschluss, bei wirkungsgradstarken Lautsprechern reicht schlichtes, klanglich neutrales Verstärkerdesign mit geringer Leistung um zu überzeugender Wiedergabe zu gelangen.

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Die Theorie

Bassanteile, die ansonsten im Inneren eines Lautsprechergehäuses in Wärme umgewandelt werden, leitet ein Trichter mit exakt definierter hyperbolischer Kontur in den Hörraum. Es erfolgt eine akustische Transformation, durch die der Schall verstärkt und nach außen abgegeben wird. Die sichtbare Hornöffnung entspricht dann einer Membran mit dem Umfang eben dieser Hornöffnung. Diese virtuelle Membran ist quasi massenlos und somit frei von allen Nachteilen, die eine bewegte Masse mit sich bringt.

Der Wirkungsgrad wie ihn herkömmliche Lautsprecherboxen haben liegt bei 2 Prozent, das heißt 98 Prozent der zugeführten Energie werden in Wärme umgewandelt. Der Wirkungsgrad von Hörnern liegt bei 10-12 Prozent. Das Verhältnis von Nutz- und Verlustleistung verschiebt sich in Richtung Nutzleistung. Der Lautsprecher wandelt mehr der zugeführten Energie in Schall also in Musik um. Das ist ein großer Vorteil bei der Nutzung mit leistungsschwachen Röhrenverstärkern. Nur mit hocheffektiven Lautsprechern kommen deren überragende Vorteile voll zur Geltung. Der optimale Klang wird schon bei geringen Lautstärken erzielt. Einer Wiedergabe mit wirklich hohen Pegeln, die Konzertlautstärke entsprechen, steht jedoch nichts im Wege.

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Der Antrieb

Als Treiber kommen Breitbandlautsprecher zum Einsatz. Der Breitbänder kommt als Einwegsystem dem Ideal der punktförmigen Schallquelle am nächsten. Er strahlt den gesamten hörbaren Frequenzbereich ab. Er bedarf im Gegensatz zu Mehrwegsystemen keiner Frequenzweiche und hängt nahezu direkt an den Polklemmen des Verstärkers.

Ganz anders verhält es sich bei Mehrwegsystemen. Um Mehrweglautsprecher betreiben zu können, muss das Eingangssignal mit erheblichem technischem Aufwand auf verschiedene Frequenzbereiche aufgeteilt werden.
Das bringt viele Nachteile mit sich, von denen hier die gravierendsten angeführt seien:

Es kommt zu Phasenverschiebungen. Aus einem singulären Schallereignis welches zu einem bestimmten Zeitpunkt das Ohr erreichen sollte, werden mehrere, die über einen längeren Zeitraum eintreffen. Dadurch leidet die Präzision der Wiedergabe.

Das Richtungshören erfordert eine interaurale Zeitdifferenz. Ein Schallereignis trifft zeitverzögert auf die beiden Ohren ein. Kommt es jedoch zu einer Zweideutigkeit der Zeitdifferenz, gehen die Breiten- und Tiefenstaffelung, also die Plastizität der Aufnahme verloren.

Formanten sind Frequenzbereiche, in denen die Teiltöne besonders stark hervortreten. Große Bedeutung haben Formanten für die Klangfarben von Instrumenten vor allem aber der menschlichen Stimme. Bei der Abstrahlung dieser Formanten über mehrere Lautsprecher kommt es zu einem Verlust der charakteristischen Spektren der Instrumente und der menschlichen Stimmen.

Die Psychoakustik lehrt uns, dass die Erkennung von Instrumenten maßgeblich von der zeitlichen Entwicklung des Klanges, von der Ein- und Ausschwingzeit abhängt. Erfolgt die Wiedergabe dieser Einschwingvorgänge nicht zeitrichtig, gehen wichtige Erkennungsmerkmale von Instrumenten verloren, der Klang wird steril.

Beim Breitbänder fallen alle diese Nachteile weg. Das Ergebnis ist eine Homogenität und Plastizität der Musikwiedergabe, wie sie mit Mehrweglautsprechern niemals erreicht werden kann. Der Charakter der Darbietung bleibt unverfälscht erhalten.

Die Musik klingt echt - "live". Die Atmosphäre des Raumes in dem die Musik aufgenommen wurde, sei es ein großer Konzertsaal, sei es ein intimer Jazzclub wird im eigenen Hörraum realistisch reproduziert. Man ist "dabei" und hat nicht den Eindruck einer Klangkonserve zu lauschen.

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Der Aufbau

Bei der Konstruktion der Hörner wird konsequent und mit hohem technischem Aufwand auf die Vermeidung stehender Wellen und auf die Unterdrückung klangverfälschender Resonanzen geachtet.

Die Wände des Gehäuses sind in aufwendiger Sandwichbauweise aus mehreren Schichten gefertigt und mit Versteifungen und Bitumenauflagen ruhiggestellt. Das ergibt eine hohe innere Dichte, die Resonanzen wirkungsvoll im Keim erstickt. Durch die aufwändigen Biegungen kann es im Inneren erst gar nicht zur Bildung stehender Wellen kommen. Hohlräume sind mit einem schallabsorbierenden Material gefüllt. Die damit erreichte Präzision ist sicherlich der Schlüssel zum Erfolg.


Blick ins Innere

Hornlautsprecher innen
(Zum Vergrößern klicken!)

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Die Treiber

Es kommen die zurzeit besten Breitbandtreiber auf dem Markt zum Einsatz. Die Lautsprecher wurden für höchste Wiedergabetreue und Schnelligkeit entworfen.

Die Treiber verfügen über eine neu Membran aus Banabafaser. Dieses Material senkt die Verzerrungen auf ein Minimum und garantiert höchste Steifheit der schallabstrahlenden Fläche. Die Membranoberflächen sind mit einem eigens für Hornmanufaktur entwickelten Naturharzlack, wie er ähnlich auch bei der Instrumentenbaukunst zum Einsatz kommt, behandelt. Dieser Lack erhöht sowohl die Biegesteifigkeit der Membran wie auch die Schallgeschwindigkeit auf der Oberfläche. Der starke Antrieb empfiehlt sich für den Einsatz in einem Horn. Die Lautsprecherkörbe werden mit hochdämpfendem Material modifiziert um Resonanzfreiheit und höchste Wiedergabegüte zu gewährleisten.

Die Anschlüsse werden nach Kundenwünschen als SPEAKON-, XLR- oder vergoldete Schraubbuchsen ausgeführt. Besonders empfohlen ist die Installation von fest verlöteten Lautsprecherkabeln um jegliche Verluste durch Stecker zu vermeiden.

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Die Folge

Der Klang ist nicht beschreibbar - man muss ihn erleben. Der Verzicht auf vordergründige Effekte zugunsten natürlicher Musikwiedergabe gewährleistet einen langen und ermüdungsfreien Musikgenuss. Stimmen und Instrument werden in natürlicher Größe und mit holographischer Plastizität wiedergegeben. Besonders beeindruckend ist die Natürlichkeit der Wiedergabe.

Auffallend ist das dynamische Moment der Hörner. Der Unterschied von ppp zu fff wird realistisch wiedergegeben. Instrumente werden wesentlich natürlicher und dynamischer abgebildet, als es bei herkömmlichen Lautsprecherboxen der Fall ist. All diese prinzipbedingten Vorteile sind bereits mit leistungsschwachen Verstärkern erlebbar.

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Die Herstellung

Die Hornmanufaktur baut seit Jahren Lautsprecher, die sich nicht an den gängigen HIFI-Normen und Modetorheiten sondern an der Gehörkurve des menschlichen Ohres orientieren.

Kurven gleichen Lautstärkepegel

Die Grafik zeigt die Kurven gleicher Lautstärkepegel. Als Bezugswerte dienen die dB-Werte des 1000 Hz Tones, wobei der kleinste wahrnehmbare Schalldruck bei 1000 Hz, das sind 20µPa als Ausgangswert p0 gewählt wurde. Für jeden dieser dB-Werte wurde nun ermittelt, wie stark der Lautstärkepegel bei den Frequenzen unterhalb und oberhalb 1000 Hz sein muss, um gleich laut empfunden zu werden.

Ein linearer Frequenzgang mag vielleicht für Studiomonitore, sicher aber für Testlautsprecher seine Berechtigung haben. Die Grafik aber zeigt anschaulich, dass für eine packende und "livehaftige" Wiedergabe im eigenen Hörraum andere Parameter als Linearität erforderlich sind. Schnelligkeit, zeitliche Genauigkeit und Richtigkeit sowie Klangfarbentreue sind in Wahrheit nötig, um eine naturgetreue Wiedergabe zu ermöglichen.

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Messverfahren

Eingehende Beschäftigung mit den Themen Messtechnik, Theorie der Messtechnik und Messverfahren haben zu einem Ergebnis geführt: Sie können bei uns keine Messschriebe erwarten. Messschriebe geben ohne das Wissen über die Messsituation keinerlei Hinweise auf den Klang der Lautsprecher. Standardisierte Messungen im Abstand von 1 Meter führen sich selbst ad absurdum solange Lautsprecher nicht mit einem Hörabstand von einem Meter betrieben werden. Messungen des Verhaltens im Bassbereich sind ohnehin illusorisch. Sofern die Analyse nicht "auf einer 20 Meter hohen Leiter auf einem Berggipfel", also unter wirklichen Freifeldbedingungen durchgeführt wird, misst man den Raum und nicht den Lautsprecher. Jeder Lautsprecher hat in verschiedenen Räumen ein anderes Verhalten. Das einzig untrügliche Messgerät ist das menschliche Gehör!

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